Josef Koller, Milchbayer
„Im Berchtesgadener Land hat Almbewirtschaftung Tradition und sie prägt unsere Landschaft. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir die Milchwirtschaft stärken. Wir sagen immer: Zuerst geht die Kuh, dann der Gast.
Unser „Hinterkeilhof“ wurde 1548 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist seit 1834 im Familienbesitz. Meine 70jährige Mutter Frieda und mein 80jähriger Vater Adam sind im Sommer immer noch als Senner auf der Mordau-Alm. Da verbringen unsere 16 Pinzgauer den Sommer. Schon mein Vater war begeisterter Züchter dieser alten heimischen Rasse und ich führe die Zucht fort, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Jede Kuh ist eine Persönlichkeit und hat natürlich einen Namen. Auf dem Plakat neben mir das ist die „Gams“, eine unserer besten Pinzgauer Milchkühe.
Die Milchwirtschaft ist bei uns zwar nur Nebenerwerb, aber ich könnte mir nicht vorstellen, ohne unsere Kühe zu leben. Deshalb hoffen meine Frau Kathi und ich auch, dass eines unserer drei Kinder mal den Hof übernimmt und die Pinzgauerzucht weiterführt.“
Milchbayerin
des Tages
Melanie d., Gerolzhofen
„Ich bin Milchbayerin, weil... unsere\" Mädels\" so leckere Milch machen!“
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